Der Tag begann klassisch: Fisch mit Reis. Zusätzlich gab es noch Teigtaschen, Mais-Kolben, Obst und Dinge von denen ich jetzt noch nicht weiß was ich da gegessen habe. [Essen Nr. 1] Besonders die Drachenfrucht hatte es uns angetan. Durch ihre lila Farbe wurde die gesamte Zunge und die Zähne Lila. Nach dem ausgiebigen Frühstück ging es mit den anderen aus unserer Unterkunft Richtung Kirche. Dort erwartet uns die anderen.
Nach einem kurzen aber komplizierten Gespräch wussten wir, dass wir den Tag mit dem Besuch von buddhistischen Tempeln und einer Moschee in Kleingruppen beginnen würden.
Wer mit wem und wohin erfuhren wir nach dem morgendlichen Gebet. Ich durfte mit Veit, Velvet und Erika die größte Mosche in Manado besuchen.
Wir erreichten die Moschee nach einem kleinen Abenteuer durch den Verkehr in Manado. Auch an diesem Tag beindruckte der Verkehr wieder mit gigantischem Chaos aber dellen freier Autos.
In der Moschee wurden wir fröhlich von Schulkinder in der großen offene Tiefgarage/Kantine/"Treff der Eltern" empfangen.
Wir passierten die Tiefgarage und der Leiter der Moschee hieß uns willkommen.

Er erzählte lang von dem Miteinander der Christen und Muslimen. Deo (einer unserer indonesischen Freunde) übersetze für uns. So erfuhren wir, dass beispielsweise Christen und Muslime die Feste des jeweils anderen besuchen.

Zum Gespräch gab es großes frittiertes Gebäck gefüllt mit Banane [Essen Nr. 2]. Natürlich bekam ich ein Gebäck. Aus Höflichkeit habe ich es gegessen. Obwohl ich ja erst gegessen hatte.

Am Ende wollten wir natürlich noch die Moschee betreten, was aber leider verboten ist. Jedenfalls dachten wir dies. Der Leiter änderte kurzerhand mit nur einem Satz das Regelwerk für uns und die Moscheen in Manado. Alle waren leicht verblüfft.
Beim Betreten der Moschee mussten wir die Schuhe ausziehen.
Die Mosche wirkt schlicht aber schön. Der Leiter hatte alle extravagante Verzierung entfernen lassen und das Podium niedrigen machen lassen. So wollte er näher bei der Gemeinde sein.

Als kleines Highlight für Velvet lüftete ein Mann mit Staubsauger das Geheimnis des immer sauberen Teppichs.
Im Bezug auf den Teppich ist mir auch das "Schlafen auf den Teppich verboten"-Schild in Erinnerung geblieben.
Zum Schluss gab es wie immer noch eine große Foto-Runde.

Zurück in der Kirche reflektierten wir das Erlebte in einer Gesprächsrunde. Julien überraschte mit einer Buda Statur, welche (Quelle Nina) wie er aussah.

Trotz interessanter Geschichten wurde eins mir schnell klar: "Das letzte essen ist schon gar 2 Stunden her". Also ging es anschließend direkt rüber den Rohbau zum Mittagessen [Essen Nr. 3]

Hier bekamen wir ein kulinarisches Highlight serviert, wenn auch nur wenige sich trauten. Die Fledermaus, mit ihrem einzigartigen Fleisch, der pechschwarzen Haut und den Flügen im Topf war ein schönes Erlebnis.

Nach dem Essen bildeten wir eine gruppe aus Indonesiern und Deutschen in der Kirche. Wo wir dann zusammen Spielten und viel Spaß hatten.

Dem Aufmerksamen Leser fällt natürlich auf: Das letzte essen war schon wieder 2 Stunden her. Also schnell zum Kaffee mit "Kuchen".

[Essen Nr. 4]

Nach dem Essen ging es für die meisten ins Bett. Ich und ein paar aus der Gruppe gingen den Sonnenuntergang am Meer anschauen. Mit dem Sonnenuntergang wurde es dann auch Zeit für das Abendessen [Essen Nr. 6]. Das Abendessen entwickelt sich nach nur kurzer Zeit zu einer Feier mit jeweiligen traditionellen Tanz (indonesischer Tanz und Karneval Tanz aus Deutschland).

Zu guter Letzt aßen wir noch ein Eis und sagen dazu:“ wurde ja auch mal Zeit für Essen,,

So das war meine Tages Zusammenfassung. Puh das hat lange gedauert zu schreiben. Ich sollte wohl erst Mal was essen als Stärkung.