Unser vorletzter Tag in Indonesien begann für die meisten von uns erst recht spät - wir konnten theoretisch ausschlafen. Nach einem etwas zerpflückten Mittagessen in der Unterkunft der Jungs, das für die einen zu deutscher Zeit und für andere zu indonesischer Zeit begann, kämpften wir uns mit unserem geliebten Bus durch den trägen Mittagsverkehr in Manado um zunächst einen großen Souvenirshop aufzusuchen, bei der unter anderem Statuen, Kleider und Süßigkeiten gekauft wurden. Unsere anschließend geplante freie Zeit wurde von Julien und der indonesischen Jugendgruppe auf unseren Wunsch hin gegen alle Gegenvorschläge verteidigt und so verbrachten wir eine schöne entspannte Zeit in der Mall. Viele besuchten den Batik-Laden im Obergeschoss und kauften kunstvolle Batik-Tücher und Hemden als Souvenirs für Zuhause. Aber auch mindestens ein Gruppen-Großeinkauf bei Dunkin Donuts wurde getätigt. Abschließend war ein kurzer Stop bei der Unterbringung der Jungs geplant, wo wir mit einem Überraschungs-Abschiedsessen von deren Gastfamilien empfangen wurden. Da wir aber noch unsere geplante Abschlussparty besuchen wollten, mussten wir uns irgendwann verabschieden. Keiner von uns hätte aber erahnen können, welche Überraschungen uns auf der zweiten Party noch erwarteten. Sowohl der Gastgeber David Sompie, als auch die indonesische Jugendgruppe hatten Geschenke für uns vorbereitetet und uns diese feierlich übergeben. Besonders schön war, dass sich jeder Indonesier für einen deutschen Teilnehmer umgesehen hat und die Geschenke dadurch eine persönliche Note hatten. Die Collage mit unseren Grimassen ist eine tolle Erinnerung an die lustige und verrückte Zeit in Manado, Bunaken und Tomohon. Im Anschluss wurde der Pool eröffnet und schon kurze Zeit später waren fast alle Teilnehmer größtenteils freiwillig darin gelandet. Wir hätten gerne noch Stunden weiter gemeinsam getanzt, gesungen, uns unter Wasser getunkt und geredet, aber viel zu abrupt und früh war es dann schon Zeit zu gehen. Es war ein fröhlicher, aber auch leicht melancholischer Tag, der bevorstehende Abschied am kommenden Tag hing spürbar in der Luft und machte uns bewusst, wie nah wir uns alle in gerade einmal zwei Wochen gekommen waren- wir sind wirklich eine große Familie geworden <3