Mit einem „Pagi“ auf den Lippen steigen wir nach dem Frühstück in der Gastfamilie zu Deo ins Auto. Mit ihm fahren wir zum allgemeinen Treffpunkt- der Sentrum Church. 

Durch Manados Berufsverkehr und zwei Zwischenstops brauchen wir ca 40 Minuten bis wir da sind. 

Die längere Autofahrt macht Lena und mir aber nichts mehr aus. Zum einen, weil wir uns langsam daran gewöhnen und zum anderen weil wir dabei mit Deo, unserem neu-erkorenen Lehrer, Manado lernen.

So können wir seit neustem „Ngana pe body Poco Poco“ in unseren Wortschatz mitaufnehmen. 

 

Angekommen warten wir noch auf die anderen die, trotz der durchaus geringeren Distanz, länger brauchen und so nach indonesischer Zeit am Treffpunkt erscheinen. 

Zusammen geht es dann mit dem Kleinbus weiter zu einem Hafen außerhalb von Manado. 

Dort angekommen steigen wir auf das Boot, welches uns nach Bunaken bringt. 

Die Landschaft und der Ausblick der sich uns bietet ist einfach unglaublich schön!

So kommt Vorfreude auf die beiden Tage die wir hier verbringen werden auf.

 

Nach unserer kleinen Bootstour auf die Insel werden wir in der Kirche begrüßt und angenehm von dem Programm überrascht, welches viel Freizeit für uns bereithält. 

Anschließend folgt das gemeinsame Mittagessen und es geht ab in die Gastfamilien.

Nach einer kleinen Einrichtungsphase geht es auch schon schwimmen mit anschließendem Schnorcheln. 

Mit dem Boot fahren wir raus auf das Wasser um von dort aus die Unterwasserwelt bestaunen zu können.

Die Korallenriff wird zum Highlight des Tages, es wird fleißig mit Unterwasserkameras gefilmt und fotografiert um diesen Moment festzuhalten. 

Bei Sonnenuntergang fahren wir wieder an den Strand zurück. 

 

Von dort aus machen wir uns zur Kirche auf um gemeinsam zu Abend zu essen. 

Bei dieser Vielfalt findet jeder von uns etwas was ihm gut schmeckt. 

Nach einem wunderschönen (allerdings auch anstrengenden) Tag trinken wir noch etwas in einer Strandbar. 

Mit meinen neuen Nachbarn Anthony und Veit beschließe ich, morgen den Sonnenaufgang beobachten zu gehen, das heisst morgen klingelt der Wecker bei uns um 5:00 Uhr. 

Gespannt, was der morgige Tag für uns bereithält, fallen mir um viertel nach zwölf die Augen zu und ich schlafe ein.

 

Vanessa Wolf